Die Henrichshütte wurde am 13. Oktober 1854 durch das königliche Oberbergamt zu Dortmund konzessioniert. Beantragt hatte die Konzession der Hüttenmeister Carl Roth, der im Auftrag seines Arbeitgebers, des Grafen Henrich zu Stollberg-Wernigerode handelte.

Am 19. Februar 1987 – dem „Schwarzen Donnerstag“ in der Geschichte der Ruhrstadt Hattingen – verkündete der Vorstand der Thyssen Stahl AG das „Aus“ für die Henrichshütte: Stilllegung der beiden Hochöfen, der 4,2-Meter-Grobblechstraße, des Elektro-Stahlwerks und der Stranggießanlage.

Der letzte Abstich des Hochofens erfolgte am 18. Dezember 1987. Der Hochofen II wurde nach China verkauft und 1990 von einem chinesischen Bautrupp demontiert.

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